Rauchfrei lohnt sich!

Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel kein Entwöhnungsprogramm an die Hand geben, sondern die Möglichkeiten aufzeigen, die es in der Raucherentwöhnung gibt.

Einige von Ihnen werden das ein oder andere Verfahren mit mehr oder weniger gutem Erfolg schon ausprobiert haben.
Das absolut Wichtigste beim Versuch Nichtraucher zu werden ist sicher der eigene feste Wille.
Auf den Entschluß Nichtraucher zu werden sollten sie sich gut vorbereiten. Vielleicht können wir Ihnen hiermit einige Anregungen für eine gute Vorbereitung mit auf den Weg geben:

 

  • Informieren sie alle Freunde , Bekannte , Kollegen über den Termin ab dem sie nicht mehr rauchen möchten, damit niemand es wagt Ihnen noch eine Zigarette anzubieten.
  • Sammeln sie alle Gründe, die für das Aufhören sprechen und schreiben Sie eine Liste.
  • Wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem sie streßfrei sind (bestimmt nicht ganz einfach).
  • Gewinnen Sie einen Verbündeten, der mit Ihnen aufhört
  • Entfernen Sie rechtzeitig alle Rauchutensilien
  • Meiden Sie vielleicht schon vorher Orte
  • Wenn die Hand die Zigarette „braucht“, sorgen Sie schon vorher für einen möglichen Ersatz.

Entwöhnungsmethoden

Schlußpunkt- Methode:
Wohl die höchste Erfolgsquote der Entwöhnungsmethoden. Genau beschrieben wird sie in der Broschüre „Ja ich werde Nichtraucher“ Sie kann bestellt werden bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ostmermeimerstr.200, 51101 Köln.


Fünf-Tage-Plan:
Gruppenprogramm aus 5 abendlichen Sitzungen, Methode setzt hauptsächlich auf die Einsicht durch die gesundheitlichen Gefahren des Rauchen, Informationen am ehesten bei der örtlichen Krankenkasse.


Nichtraucher in 10 Wochen:
Regelmäßige Gruppentreffen, das Rauchen wird nicht sofort sondern allmählich gestoppt. Bekämpft wird hauptsächlich das Rauchverhalten. Informationen bei den örtlichen Krankenkassen oder dem Institut für Therapieforschung (Parzivalstraße 25, 80804 München).


Mit leichten Schritten zur letzten Zigarette:
Weiterentwicklung des Programmes „Nichtraucher in 10 Wochen“ mit zusätzlichen Fitnessangebot.

Hypnose:
Verfahren, dass über die Veränderung des Bewusstseins versucht Rauchfreiheit zu schaffen. (persönliche Meinung: halten wir eher nicht so viel von, erwähnen wir aber der Vollständigkeit halber).

 

Psychoanalytische Verfahren: Haben sich in der Raucherentwöhnung nicht durchsetzen können.

Medikamente zur Raucherentwöhnung

Homoöpathische Zubereitungen:
1. Antinicotinum sine
2. Robinia comp


Präparate mit chemisch definierten und pflanzlichen Inhaltsstoffen:
1. Nicobrevin (eher Mittel gegen Raucherhusten), insgesamt zur Entwöhnung eher nicht zu empfehlen.
2. Nicorette/ Nicotinell( aus den Kaugummis wird kontrolliert Nikotin zugeführt und die Nikotinmenge allmählich verringert)
3. Nicorette (Nasenspray).


Nikotinpflaster:
Minderung der Entzugserscheinungen durch kontinuierliche Freisetzung des Nikotins aus dem Pflaster, z. B. Nicotinell.

 

Was ist mit dem Gewicht?

Durch Nikotin kommt es zu einem bescheunigten Umbau von Fetten und Kohlenhydraten. Nach dem „Aufhören“ stellt der Körper sich erst langsam auf die neue Situation ein, der Abbau von Fetten und Kohlenhydraten verzögert sich. Außerdem wirkt Nikotin noch appetithemmend. Es besteht also tatsächlich die Gefahr der ungewollten Gewichtszunahme. Auf sein Gewicht muß man also achten, es sei denn man will etwas zunehmen.

Zum Schluß noch eine gute Nachricht!

Wir haben bewusst darauf verzichtet, auf die nachteiligen Folgen des Rauchens einzugehen, da wir denken, dass sie allen bekannt sind.

 

Der Abbau des Teers aus den Zigaretten setzt sich über Jahre fort, so dass das Krebsrisiko ständig sinkt und nach ca. 15 Jahren dem eines Nichtrauchers entspricht!